Hack-Allerlei Frikadellen

Bei einer gewünschten Ganztierverarbeitung (also „von Schnauze bis Schwanz“ oder „nose to tail“) fallen immer Teile an, die zu klein für eine individuelle Weiternutzung sind. Der Mensch war schon immer schlau genug (oder auch aus Sparsamkeit, Not, Ehrfurcht getrieben), diese Teile dann klein zu schneiden und in anderer Form zu genießen. So entstanden bspw. Wurstwaren, gefüllte Fleischwaren (wie z.B. der Pfälzische Saumagen) oder gefülltes Gemüse – wie unsere mit Hack-Allerlei gefüllte Aubergine. Und vermutlich eben auch die Frikadelle.

Eine kleine Pflanzerl-Sprachkunde

Tja, wie heißt es nun denn richtig? Gibt es überhaupt ein richtig? Oder haben wir in unseren unterschiedlichen Regionen alle recht? Auf jeden Fall wird jeder von uns wissen, dass wir für ein und dasselbe Produkt im deutschsprachigen Raum sehr abwechslungsreiche (und auch abgrenzende) Worte finden. Denn verstehen wir alle, was bei Gehackteshuller gemeint ist? Oder wenn über Brisolette gesprochen wird? Auch Grilletta lässt viele möglicherweise an Regionen südlich der Alpen denken.

Eine kleine Auswahl unserer bunten Regionen: Bulette, Mett, Fleischkloß, Fleischküchla, Fleischlaberl, Hackplätzli, Fleischklops, Fleischkrapferl, Hacktätschli. Übrigens, in Oberbayern sagen wir Pflanzerl.

Der reine Genuss

Hier möchten wir das reine möhrengrün Hack-Allerlei Grundrezept wiederholen. Dabei wissen alle freiwillig oder gezwungen Kochenden, dass es mit einer solchen Hackmischung unendlich viele Möglichkeiten gibt. Kleingeschnittenes/ gehobeltes Gemüse können wir verwenden, aber auch Kräuter und Gewürze. Zusätzlich können wir Käse oder Feta einmischen. Ein solches Gericht kann jeden Tag anders aussehen.

Hier geht es jetzt also schnell und einfach zu 100% Genuss. Weil’s schmeckt. Wir wünschen…

Guten Appetit!

Hack-Allerlei Frikadellen

Vorbereitung20Minuten 
Zubereitung10Minuten 
Gesamt30Minuten 
Portionen4 Frikadellen

Zutaten

  • 130 gr Hack-Allerlei ohne Palmfett
  • 70 ml Pflenzenöl
  • 200 ml Wasser

Zubereitung

  • Das Hack-Allerlei mit dem Pflanzenöl gut vermengen und dann anschließend mit dem Wasser gut verrühren.
  • Bei Raumtemperatur 10 - 15 Minuten quellen lassen*.
  • Etwas Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen oder einem Löffel die Frikadellen formen. Von beiden Seiten je 3 - 4 Minuten anbraten, bis sie knusprig goldbraun sind.
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  • 100% Genuss

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  • Schnell & einfach

    Anrühren, 15 Minuten quellen lassen, braten – und schon genießen Sie Ihr liebstes Hackgericht.

  • Vielseitig einsetzbar

    Ob Pflanzerl, Chili sin Carne, gefüllte Pfannkuchen – vollen Geschmack zaubern Sie in bunter Vielfalt.

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